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Vom 21.2.2006

 

Fidele-Jehle-Runde Leiberstung feiert närrisches Jubiläum / Zahlreiche Tänze machen Sitzungsprogramm noch vielseitiger
Ganze Halle singt Leiberstunger Fasnachtslied

 

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Die NCW-Garde heizt mit ihren Tänzen ein.              Fotos: jm
Sinzheim (jm) - Die Fidele-Jehle-Runde Leiberstung (FIR) feierte bei ihrer Fasnachtsveranstaltung in der voll besetzten Wendelinushalle ihr 33-jähriges Bestehen.

Nadine Juchem führte gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm, das von der Außenwohngruppe WDL mit einem Fata-Morgana-Tanz eröffnet wurde. Die Muur-Hexen traten als SVL-Hooligans auf und würdigten dadurch den Meistertitel und den Aufstieg in die Kreisliga A des SV Leiberstung.

Bernhard Ibach und Cornelius Kominek wurden von einem großen Chor unterstützt, als sie über das Vereinsgeschehen und die Meisterfeier sangen. Anschließend stimmten sie das Leiberstunger Fasnachtslied an, und die ganze Halle sang mit.

Auch eine Abordnung des MGV Leiberstung zeigte seine Sangeskünste, mit denen sie neue Mitglieder zwischen 30 und 70 Jahren anlocken wollen. Deshalb schmetterten sie ein Trinklieder-Potpourri. Zudem ließen sie sich anstatt wie Herbert Groenemeyer nicht über "Männer", sondern über "Frauen" aus, was ihnen von den weiblichen Zuschauern einige lautstarke Pfiffe einbrachte.

Nachwuchstalent Natascha Schultheiß nahm in der Bütt die Hausmannsversuche ihres Vaters auf die närrische Schippe. Sie beklagte sich, dass der Papa für die Kinder Tag aus und Tag ein nur Nudeln koche und für die Mutter großartige Menüs.

 

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Schweinchen Dick und seine Ferkelkombo.

Erwin Droll stieg gleich zweimal in die Bütt. Zum einen, um neueste Nachrichten aus Leiberstung zu verkünden. Er berichtete von einer Hochzeit. bei der anstatt Reis Vogelfutter geworfen wurde. Und zum anderen als Till, der sowohl den Politikern als auch den Dorfeinwohnern den närrischen Spiegel vorhielt. Angela Merkel sei kein hässliches Entlein mehr, sondern stehe wie ein Engel da, sagte Till.

 

Silvia Frietsch, Sibille Hänßel, Beate Williams-Sonder und Angelika Audet-Binz traten im ."Cirkus Chevall" als Jongleure und als Dressiermeister für ein widerspenstiges Pferd auf. Roland Ernst aus Weitenung, erstmals bei der Leiberstunger Fasnacht aktiv, wusste als Storch vom Dorfgeschehen und von Erlebnissen mit den Zugvögeln in Richtung Süden zu erzählen.

 

Beate Panter und Dieter Falk, seit 20 Jahren verheiratet, diskutierten bei ihren "Bettgeschichten" über ihre Hochzeitsnacht, Geburtstagsgeschenke und vergessene Versprechen.

 

Mit ihren Frauen- und Eheproblemen begeisterten Lioba Eberle und Petra Seiler ihr Publikum. Schweinchen Dick und seine Ferkelkombo schilderten humorvoll Ereignisse aus den 33 Jahren der FJR.

 

Das Programm wurde durch die zahlreichen Tänze noch vielseitiger. Die Söllinger Poldergeister und die NCW-Garde heizten mit ihren Garde-Tänzen die Stimmung im Publikum an. Das FJR-Ballett zeigte mit seinem Show-Tanz "Rondo Venezia" sein tänzerisches Können.


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Vom 15.2.2006

 

Närrisches Jubiläum

 

Sinzheim - Nach einer kurzen Kampagne im vergangenen Jahr bleibt den Narren dieses Mal genügend Zeit, um die fünfte Jahreszeit in Leiberstung ausgiebig zu feiern. Und dazu hat man in diesem Jahr auch allen Grund, denn die Leiberstunger "Fidele-Jehle-Runde", die bereits seit vielen Jahren die Dorffasnacht gestaltet, feiert ihr 33-jähriges Bestehen. Dieses närrische Jubiläum zu feiern, ist für die "Entenhausener" Narren Ehrensache. Dies will man auch ausgiebig tun - mit viel Frohsinn, Jux und Remmidemmi laden die Narren auch in diesem Jahr wieder in die Leiberstunger "Wendelinushalle" zur Dorffasnacht. Die Veranstalter versprechen viel Spaß und Frohsinn für Jung und Alt, flotte Tanzeinlagen für das Auge und viele Gags und Witze rund um das Dorfgeschehen aus dem vergangenen Jahr. Los geht es am Samstag, 18. Februar, ab 19.31 Uhr. Karten können bei der Krankengymnastikpraxis Theresia Frietsch, Tel. (0 72 23) 95 87 11, erworben werden. Die Saalöffnung ist um 18.30 Uhr.

 

 

 

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vom 1.2.2005


Deftiges aus der Leiberstunger Muur-Küche
Dorffastnacht wartete mit zahlreichen "Leckerbissen" auf / Auch die WdL beteiligte sich

 

Sinzheim-Leiberstung (AN). "Quiek-Quak" und "Muur-Hex" donnerte es durch die Wendelinushalle. Unter dem Motto "Hier kocht die Sau" hatten die Aktiven der Fidelen Jehle Runde ein deftiges, aber auch wohlschmeckendes Faschingsmenü auf die Beine gestellt. Angekündigt und serviert wurden die närrischen Mahlzeiten von Nadine Juchem, die mit Charme und Reim durch das knapp fünfstündige Programm führte.

 

Ein gutes Essen beginnt man mit einer kräftigen Bouillon -hierbei trugen die jungen Burschen der "d'stunger Gugge" mit lautem Getöse, Getrommel und Einsatz aller nur denkbaren Instrumente deftig auf. Unter der Leitung von Hubert Bongen sorgten die jungen Musiker für die ersten Stimmungsraketen.

 

 

Traditionell bereicherten die Bewohner der WdL-Außenwohngruppe das Menü. Sie entführte das Publikum an die Nordseeküste.

 

Die richtige Würze findet man beim Garnieren immer in den hintersten Ecken eines jeden Haushaltes - diese dunklen Geheimnisse erfährt jedes Jahr der rasende Reporter Erwin Droll, welcher für "LNN Leiberstunger Neueste Nachrichten" unterwegs ist. Ob Vereinsausflüge in den verschneiten Schwarzwald, selbstverständlich mit Sommerreifen. oder ein vergessener Rauchmelder unterm Küchenschrank - kein noch so gehütetes Geheimnis blieb dem rührigen Reporter verborgen.

 

 


DEN ALLTÄGLICHEN FERNSEH WAHNSINN nahm Natascha Schultheiß unter die närrische Lupe.

Mit wie viel Müll man im Fernsehprogramm bombardiert wird, zeigte eine kesse Nachwuchsbüttenrednerin. Natascha Schultheiß nahm schonungslos den Serien-Soap-und-Talkshow- wahnsinn unter die Lupe. Ob Frauentausch, Schönheitsfarm, Dschungelkrampf - alles wurde schonungslos niedergemacht.

Zwischen solch kräftigen Mahlzeiten muss immer wieder ein kleines "Verdauerli" serviert werden. Rasant und rhythmisch legten die "Jungen Muurhexen" einen Tanz auf die Bühne. Kess, modern und selbstbewusst tanzten die jungen Hexen zu bassgeladenen Rhythmen.

 

Leckerbissen für fastnachtliche Gourmets sind die glitzernden und schillernden Kostüme, die lachenden Gesichter und die grazilen und schnellen Bewegungen der Tanzgarden. Die "Poldergeister-Garde" in Rot und die blaue "NCW-Tanzgarde" begeisterten mit ihren Darbietungen und durften erst nach Zugaben die Bühne verlassen.

 

"Alles klatscht und alles singt, wie schön, dass wir in Laramy sind", klang der Schlachtruf der Ritter von Entenhausen. In Blech gewandete Gesellen nebst "tätowiertem" Burgfräulein eroberten die Bühne und servierten Einzelheiten aus dem Leben der Ritter. "Ja so warns die alten Rittersleut" , gab die Aktivengruppe des MGV Leiberstung zum Besten und erntete mit der Moritat vom "träumenden Mariechen" großen Beifall.


NETTIGKEITEN IM WARTEZIMMER: Das "gemischte Saustalldoppel" Lioba Eberle und Petra Lorenz lief wieder zu großer Form auf.

Das "gemischte Saustalldoppel" Lioba Ebene und Petra Lorenz hatte sich das Wartezimmer einer Arztpraxis als Ort ihres Austausches von "Nettigkeiten" ausgesucht. Düster und geheimnisvoll, keiner weiß, was im Kessel brodelt, aber jeder ahnt: Hier können nur Hexenköche am Werk sein. Mit der Auferstehung der Hexen aus dem Muur und der anschließenden Verhexung von zwei grazilen Waldfeen zu grünnasigen Muurhexen servierten die großen Hexen aus dem Muur einen schaurig-schönen und bildgewaltigen Tanz.

 

Robert Schultheiß alias Mann vom Bau empfahl sich, bei allen handwerklichen Problemen behilflich zu sein, selbstverständlich nicht "schwarz", sondern nur "nebenbei".

 

Was rundet ein gelungenes Festessen am besten ab? Ein wohlschmeckendes und süßes Dessert - dies wurde dem Publikum auch aufgetischt.

 

Das Männerballett der Fremersberg-Garde Sinzheim - stattliche Mannsbilder als niedliche Sonnenblumen, die sich von ihrem Gärtner-Zwerg Dieter Falk verhätscheln und begießen lassen. Nur unter Aufbietung aller Kräfte und einer weiteren Zugabe durften die Herren wieder ihre normale Gestalt annehmen.

 

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vom 1.2.2005

 

 

Begeisternde Tänze und ein bauchfreier Bauarbeiter

Dorffasnacht in Leiberstung: Fidele-Jehle-Runde serviert närrisches Festmenü

 

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Krönendes Finale: Das Männerballett heizt ein. Fotos: Schuppan

Sinzheim (Is) - Für die Leiberstunger Fidele-Jehle-Runde bedeutet Fasnacht Genuss - und genussvoll feierte man auch. Ein vierstündiges Menü hatten die Narren zusammengestellt. Unter dem Motto "Helau, helau - hier kocht die Sau!" versprach Nadine Juchem den 300 Besuchern eine närrische Schlemmerei. Die Narren dachten auch an die Opfer der Flutkatastrophe. Laut Ortsvorsteher Alexander Naber geht ein Großteil der Einnahmen nach Asien.

 

Die "Stunger Guge" trompeteten das Publikum in Laune - gleich 19 Jungs spielten da als Bauarbeiter verkleidet. Auch die Schunkler kamen auf ihre Kosten. Zum Fasnachtsklassiker "An der Nordseeküste" zog die "Außenwohngruppe AWG" in einer Polonaise über die Bühne. Erwin Droll alias Till war an diesem Abend der Erste, der in der Bütt stand und "Leiberstunger Nachrichten" verbreitete. Süffisante Dorfanekdoten waren dabei - und natürlich eine Ode auf "Sinse". Auch das Große ließ der Till nicht aus den Augen: Er rechnete mit der Politik des US-Präsidenten George W. Bush ab und übte Kritik an den deutschen Politikern.

 

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Politisches und Anekdoten aus Leiberstung: Erwin Droll als Till.

Natascha Schultheiß, die Jüngste am Rednerpult, nahm das TV-Programm ins Visier. der Nachwuchs der Muur-Hexen zeigte einen Jazztanz. Richtig fasnachtlich wurde es dann wieder mit der "Garde Poldergeister" und dem MGV Leiberstung. Die Männer des Gesangvereins brachten mit ihrer Interpretation von ,,Ja, so warn's, die alten Rittersleut" alle Reihen zum Lachen, was nicht zuletzt daran lag, dass drei der Herren im selbst gemachten Ritteroutfit auf der Bühne standen.

 

Zeit, um sich zu stärken, gab es auch, bevor es mit dem Fasnachtsmenü weiterging. Nebel und Kerzen: Das richtige Ambiente für den Hexentanz der Muur-Hexen. Unschlagbar war das Sketchduo Lioba Eberle und Petra Lorenz als "gemischtes Saustalldoppel": zwei Tratschweiber, die sich über Männer und Haushalt ausließen -die Dialoge überspitzt und doch aus dem Leben gegriffen. Petra Scholl berichtete von ihren alltäglichen Mühen ("es ist nicht leicht, eine Frau zu sein"), und Robert Schultheiß schilderte seine Erfahrungen als Bauarbeiter. Zum Schreien war allein schon sein Outfit: bauchfrei, dazu ein Helm mit eingebauter Bar: "links ä Bier un rechts än Korn".

 

Mit dem Auftritt der NCW-Garde, trainiert von Vanessa Bohn, und dem Vampirtanz, den Vanessa Eberle mit ihren Mädels einstudiert hatte, ging der Abend in die letzte Runde. Am Ende des Abends brachte das Männerballett die Halle zum Kochen. Ein singender Blumenmann, dazu als Sonnenblumen verkleidete Männer - so einfach kann Spaß sein.