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vom 1.2.2005


Deftiges aus der Leiberstunger Muur-Küche
Dorffastnacht wartete mit zahlreichen "Leckerbissen" auf / Auch die WdL beteiligte sich

 

Sinzheim-Leiberstung (AN). "Quiek-Quak" und "Muur-Hex" donnerte es durch die Wendelinushalle. Unter dem Motto "Hier kocht die Sau" hatten die Aktiven der Fidelen Jehle Runde ein deftiges, aber auch wohlschmeckendes Faschingsmenü auf die Beine gestellt. Angekündigt und serviert wurden die närrischen Mahlzeiten von Nadine Juchem, die mit Charme und Reim durch das knapp fünfstündige Programm führte.

 

Ein gutes Essen beginnt man mit einer kräftigen Bouillon -hierbei trugen die jungen Burschen der "d'stunger Gugge" mit lautem Getöse, Getrommel und Einsatz aller nur denkbaren Instrumente deftig auf. Unter der Leitung von Hubert Bongen sorgten die jungen Musiker für die ersten Stimmungsraketen.

 

 

Traditionell bereicherten die Bewohner der WdL-Außenwohngruppe das Menü. Sie entführte das Publikum an die Nordseeküste.

 

Die richtige Würze findet man beim Garnieren immer in den hintersten Ecken eines jeden Haushaltes - diese dunklen Geheimnisse erfährt jedes Jahr der rasende Reporter Erwin Droll, welcher für "LNN Leiberstunger Neueste Nachrichten" unterwegs ist. Ob Vereinsausflüge in den verschneiten Schwarzwald, selbstverständlich mit Sommerreifen. oder ein vergessener Rauchmelder unterm Küchenschrank - kein noch so gehütetes Geheimnis blieb dem rührigen Reporter verborgen.

 

 


DEN ALLTÄGLICHEN FERNSEH WAHNSINN nahm Natascha Schultheiß unter die närrische Lupe.

Mit wie viel Müll man im Fernsehprogramm bombardiert wird, zeigte eine kesse Nachwuchsbüttenrednerin. Natascha Schultheiß nahm schonungslos den Serien-Soap-und-Talkshow- wahnsinn unter die Lupe. Ob Frauentausch, Schönheitsfarm, Dschungelkrampf - alles wurde schonungslos niedergemacht.

Zwischen solch kräftigen Mahlzeiten muss immer wieder ein kleines "Verdauerli" serviert werden. Rasant und rhythmisch legten die "Jungen Muurhexen" einen Tanz auf die Bühne. Kess, modern und selbstbewusst tanzten die jungen Hexen zu bassgeladenen Rhythmen.

 

Leckerbissen für fastnachtliche Gourmets sind die glitzernden und schillernden Kostüme, die lachenden Gesichter und die grazilen und schnellen Bewegungen der Tanzgarden. Die "Poldergeister-Garde" in Rot und die blaue "NCW-Tanzgarde" begeisterten mit ihren Darbietungen und durften erst nach Zugaben die Bühne verlassen.

 

"Alles klatscht und alles singt, wie schön, dass wir in Laramy sind", klang der Schlachtruf der Ritter von Entenhausen. In Blech gewandete Gesellen nebst "tätowiertem" Burgfräulein eroberten die Bühne und servierten Einzelheiten aus dem Leben der Ritter. "Ja so warns die alten Rittersleut" , gab die Aktivengruppe des MGV Leiberstung zum Besten und erntete mit der Moritat vom "träumenden Mariechen" großen Beifall.


NETTIGKEITEN IM WARTEZIMMER: Das "gemischte Saustalldoppel" Lioba Eberle und Petra Lorenz lief wieder zu großer Form auf.

Das "gemischte Saustalldoppel" Lioba Ebene und Petra Lorenz hatte sich das Wartezimmer einer Arztpraxis als Ort ihres Austausches von "Nettigkeiten" ausgesucht. Düster und geheimnisvoll, keiner weiß, was im Kessel brodelt, aber jeder ahnt: Hier können nur Hexenköche am Werk sein. Mit der Auferstehung der Hexen aus dem Muur und der anschließenden Verhexung von zwei grazilen Waldfeen zu grünnasigen Muurhexen servierten die großen Hexen aus dem Muur einen schaurig-schönen und bildgewaltigen Tanz.

 

Robert Schultheiß alias Mann vom Bau empfahl sich, bei allen handwerklichen Problemen behilflich zu sein, selbstverständlich nicht "schwarz", sondern nur "nebenbei".

 

Was rundet ein gelungenes Festessen am besten ab? Ein wohlschmeckendes und süßes Dessert - dies wurde dem Publikum auch aufgetischt.

 

Das Männerballett der Fremersberg-Garde Sinzheim - stattliche Mannsbilder als niedliche Sonnenblumen, die sich von ihrem Gärtner-Zwerg Dieter Falk verhätscheln und begießen lassen. Nur unter Aufbietung aller Kräfte und einer weiteren Zugabe durften die Herren wieder ihre normale Gestalt annehmen.

 

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