vom 13.2.2007
 
Leiberstunger Dorffasnacht erfüllt alle Erwartungen / Bei Stimmungsrunde beweist Bürgermeister Hans Metzner viel musikalisches Talent
In "Enten-Arena" geht's rund
 
Der Tanz der Muur-Hexen an der "Enten- Arena" kommt bestens an und wird mit vielen Zugabe-Wünschen belohnt.
Der Tanz der Muur-Hexen an der "Enten- Arena" kommt bestens an und wird mit vielen Zugabe-Wünschen belohnt.
Foto: Stock
VON MICHAEL STOCK
 
Sinzheim - "Wollen wir anpfeifen"? Diese Frage ans Publikum machte gleich klar, unter welchem Motto die Leiberstunger Dorffasnacht der Fidele-Jehle-Runde (FIR) stand: "Wir bleiben am Ball."
Und "rund" ging es auch zu in der vollen "Enten-Arena" beziehungsweise der Wendelinushalle in Entenhausen. Mit einem prall gefüllten, aber umso abwechslungsreicheren Programm strapazierten die Narren mit ihren ansprechenden Tänzen, Büttenreden, Musikeinlagen und Sketchen die Lachmuskeln der Zuschauer.
 
Durch den Abend führte Nadine Zander. Nach ihrer Begrüßung machte wie gewohnt die Garde der Poldergeister den Auftakt. In ihren rot-weißen Trachten beeindruckten die sieben Tänzerinnen die Gäste mit ihrer choreographischen Ausdruckskraft. Im Anschluss folgten die Leiberstunger Nachrichten. Erwin Droll wies auf skurrile Geschehnisse des vergangenen Jahres rund ums Dorf hin. So nahm sich beispielsweise ein als Esel verkleideter Narr vor, mit seinem Kostüm einem kleinen Jungen Angst einzujagen. Der allerdings reagierte gelassen und antwortete nur: "Halt, Halt, ich bin aIlergisch".
 
Um die Stimmung weiter zu heben, setzte die Außenwohngruppe der Werkstätte der Lebenshilfe das Programm fort. Sie nahm die Zuschauer mit auf eine Karibikreise. Bitterböse rechnete danach Petra Schroll in der Bütt mit dem "Phänomen Männer" ab. Das volle Programm der Klischees wurde bedient, und als Schroll den Vergleich von Männern und Autos nicht scheute, wünschte sich das starke Geschlecht im Publikum für kurze Zeit, sich in Luft auflösen zu können. Den Ball sollten später die zwei Stollhofener Hugo Zeller und Willi Hellgoth alias "Hugo und Helgot" in einem Zwiegespräch zurückspielen. Die beiden wissen viel über die Intimitäten der Frauen: und auch wenn die Witze zum Teil sprichwörtlich unter die Gürtellinie gingen, sie blieben nett und genießbar: Narrenfreiheit eben.
 
Mit tänzerischen Einlagen glänzten auch die Jung-Muur-Hexen. Im Michael-JacksonOutfit bewies der Nachwuchs sein Können, in ihrer Formation ergänzten sie sich großartig. Trotzdem war der Höhepunkt den "echten" Muur-Hexen vorbehalten. Die Stimmung erlangte ihren Höhepunkt und laute Forderungen nach einer Zugabe bestätigten den Hexen ihr tänzerisches Talent.
 
Mit einer weiteren Büttenrede hielt abermals Erwin Droll nun in Gestalt des "Till" den Zuschauern den Spiegel vor die Nase. Ein "alter Hase" in der Bütt ist mittlerweile auch Natascha Schultheiß. Sie nahm Dieter Bohlens Show "Deutschland sucht den Superstar" auf's Korn. Um den Saal schließlich richtig zum Schunkeln zu bringen, sorgte die Stimmungsrunde "Olli, Lee und Hans" mit traditionellen Liedern für begeisterte Stimmung. Einmal mehr bewies dabei Bürgermeister Hans Metzner musikalisches Talent, indem er auf dem Akkordeon die Begleitmusik gab. Und das, obwohl er erst am Morgen eingesprungen war.
 
Als wahre Augenweide präsentierte sich wie gewohnt die Garde des NCW. Nicht unerwähnt bleiben darf auch die Sketcheinlage von Martin Hettler. Als Chirurg verkleidet spielte er seine Rolle auf höchstem Niveau. Wieder einmal schaffte es die FJR. durch ihr vielseitiges Programm die Erwartungen der Gäste zu erfüllen.
 
 
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