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vom 5. Februar 2002

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Ausgelassen tanzten die Muur-Hexen.   Fotos: so

Leiberstunger Narren verabschieden sich mit einem kräftigem Quiek-Quak vom Bürgersaal / Fünf Stunden lang jagt ein Gag den anderen

Hexentanz, Schlager-Parade und jede Menge Spaß

 

Leiberstung (so) - In Leiberstung geht eine Ära zu Ende. Denn zum letzten Mal lud die Fidele Jehle Runde die Leiberstunger Narren in den Bürgersaal ein. Nächstes Jahr wird in der neuen Mehrzweckhalle gefeiert. So verabschiedeten sich Ortsvorsteher Alexander Naber und all die anderen Fasnachts-Fans mit einem ausgiebigen Quiek-Quak "von der alten Hütt".


Leiberstunger Nächte sind lang, sang der Männergesangverein Leiberstung mit Ortsvorsteher Alexander Naber - und gab somit das Motto des Abends aus. Die Leiberstunger Märchen-Prinzen schwangen ihre Beine, die Außenwohngruppe der WDL sorgte mit ihrer internationalen Schlager-Parade für so manches Schmunzeln. Die Crazy Girls aus Leiberstung, die "Ladys of Marmalade" und Heike Welle entzückten mit Tanz-Darbietungen. Und die wilden Tiger-Ladys aus Mösbach entführten vor allem die männlichen Narren in einem Hauch von Nichts in den Urwald.
Die Muur-Geister dagegen sorgten für traditionelle Fasnachts-Stimmung. Und die Muur-Hexen setzten noch eins drauf. Sie präsentierten ihren Feuertanz - und brauten ihren speziellen Trank: ein Schuss Tanz. ein bisschen Mystik. jede Menge Zauber - schon ist Unterhaltung vom Feinsten fertig.


Fünf Stunden jagte ein Gag den anderen. Lioba Eberle und Petra Lorenz - besser bekannt als "gemischtes Saustall-Duo" - zielten unter die Gürtellinie. Heinz Zeller gab als Weltreisender vom Land Bauernweisheiten am laufenden Band zum Besten. Bianca Weber machte als Männerfeindin eine gute Figur, und Kevin Lorenz mimte einen Hornet-Fan.


Erwin Droll trug die neuesten Leiberstunger Nachrichten vor und nahm das Dorfgeschehen gehörig auf die Schippe. Ortsvorsteher Alex Naber musste sich wohl oder übel an Heiligabend erinnern lassen, als er mit seinem Volvo im Schnee feststeckte - und ohne Hilfe nicht zu Freundin Silke nach Kartung hätte durchkommen können.

 

Aber auch die Sinzheimer Nachbarn bekamen ihr Fett weg. So wurde festgestellt, dass die Frauen-Parkplätze im neuen Sinzheimer Rathaus vorwiegend von den amtierenden Oberhäuptern "Johanna" Metzner und "Sieglinde" Fässler unter Beschlag genommen werden. Und da Frauen einfach nicht parken können - blockieren die ,,Dämchen" auch immer gleich zwei Parkplätze, verriet Erwin Droll.


Auch als Till hatte Erwin Droll so manchen Seitenhieb parat. Er knöpfte sich die Baden-Badener Politik und die Bundespolitik vor. In Baden-Baden gibt's die Sigrun Lang und zwei Bürgermeister. doch die Stadt scheint verlassen von alle gute Geister, fachsimpelte der Till. Bessere Noten verteilte er da schon an Ortsvorsteher Alex Naber: "Im zweiten Jahr regiert unser Alexander. Und was er macht, hat Hand und Fuß - liebe Leut. das ist kein Schmus", dichtete er.


Robert Schultheiß, im wirklichen Leben Chef eines Lebensmittelmarktes, erzählte, dass er sein Arbeit so sehr liebt. Die kleine Natascha Schultheiß philosophierte über die neuesten Modetrends aus Leiberstung. "Die Hose trag ich am liebsten bis zur Hüft. sollt Speck drüber schwabble. lass ich mich lift" erzählte die freche Göre selbstbewusst.

 

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Viel zu lachen gab's bei der "Diplomatenjagd" des Leiberstunger Männergesangvereins

 

Ein besonderer Höhepunkt war die ,,Diplomatenjagd" des MGV Leiberstung. Nadine führte mit Charme durchs Programm, und Conny und Bernhard sorgten für die Final-Lacher. Und die Guggemusik der Halberstunger Musikanten machte so richtig Krach, wie es an Fasnacht dazugehört.

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