vom 17.2.2009

Fidele-Jehle-Runde lädt in Wendelinushalle in Leiberstung ein / "MoDi"-Tänzer legen sich mit Musik aus dem Musical "Cabaret" ins Zeug
Narren sind in Hochform

 

Tritt zum letzten Mal als Till auf: Erwin Droll
Tritt zum letzten Mal als Till auf: Erwin Droll

Sinzheim (vgk) - Hoch schlugen die Wellen des Frohsinns am Samstagabend in der voll besetzten Wendelinushalle in Leiberstung. Eingeladen hatte die Leiberstunger Fidele-Jehle-Runde zum närrischen Stelldichein. Unter dem Motto "Super-Sonder-Angebote oder kommt der Tante-Emma-Dorfladen zurück?" startete die närrische Schar in die heiße Phase der Fasnacht.

 

Mit viel Spaß, Witz und Esprit begeisterten die Akteure, die es nicht an närrischer Kreativität fehlen ließen, das Publikum. Mehr als vier Stunden zogen die Fasnachter alle Register ihres Könnens. Das Publikum sparte nicht mit Applaus, und nicht wenige Male wurde der Ruf nach einer Zugabe laut. Ein Feuerwerk der Narretei entzündeten die Teilnehmer, darunter Petra Schroll, Guido Zander, Martin Hettler, Robert Schultheiß, und das "FJR-Männerballett". Die musikalische Unterstützung leistete die Hauskapelle "Die Pedies".

 

Geöffnet wurde der "Entenhausener Konsumtempel" von Nadine Zander, die mit viel Charme durch den Abend führte. Für den Genuss zwischendurch sorgten ausgiebige Tanz- und Schunkelrunden.

 

Rockmusik traf auf Volksmusik und sorgte für flotte Unterhaltung. Das Männerballett hing Kinderträumen nach, und ein Amerikaner sorgte für Stimmung in der Halle. Auch der Narrennachwuchs wusste zu bezaubern. Gut in Form zeigten sich die "Jung-Muur-Hexen", die wie entfesselt zu den Klängen von "Abba" über die Bühne wirbelten.

 

Die Muur-Hexen bringen bayerischen Schwung in die Wendelinushalle und heizen dem Publikum mächtig ein.
Die Muur-Hexen bringen bayerischen Schwung in die Wendelinushalle und heizen dem Publikum mächtig ein.
Fotos: Gareus-Kugel

Dem standen die "Senioren-Hexen" in nichts nach und stellten ihrerseits zu bayrischen Klängen ihr Können unter Beweis. Mit präzisem Schritt, Häs und Maske begeisterten die "Sellinger Poldergeister". Mit Marschrhythmus im Blut und viel Grazie sorgte die "Garde Leiberstung" für Stimmung. Richtig ins Zeug legten sich auch die "MoDi"-Tänzer der Außenwohngruppe Leiberstung mit "Cabaret" aus dem gleichnamigen Musical.

 

Es waren auch in diesem Jahr wieder kurzweilige Stunden, die die Fidele-Jehle-Runde ihrem närrischen Publikum bescherte und die seit dem Start 1978 aus dem Dorfgeschehen nicht mehr wegzudenken sind. Der Redakteur des Dorffunks, Erwin Droll, hatte die Lacher ganz auf seiner Seite. Mit spitzer Zunge und viel trockenem Humor kommentierte er das Dorfgeschehen. Die große Politik war sein Thema bei seinem zweiten Auftritt.

 

Als "Till" forderte er unter anderem mehr soziales Gewissen, und die Publikumsresonanz war groß. Zu hören war er allerdings ein letztes Mal in dieser Rolle. "Weil nächstes Jahr ein Mädel in diese Rolle schlüpfen will", so Erwin Droll.

 

Wer glaubt, Angeln hätte etwas mit Entspannung zu tun, der hat sich noch nie mit Angler Martin Zeller unterhalten. Einen Mann angeln wollte sich auch Helga Röll, die zum ersten Mal in der Bütt stand. Mit ihrem Schweizer Allerlei schaffte sie es sofort in die persönlichen Top-Ten des Saalpublikums. Ebenso wie das aktuellste Angebot des Abends von "Bürgermeisterkandidat" Hugo Zeller: "Yes, we can". Über ein neues Angebot können sich die "Entenhausener Konsumenten" im Jahr 2010 freuen, wie Nadine Zander verkündete. Mit den "Sumpf-Dämonen" konnte sie eine neue Gruppe in der närrischen Runde begrüßen.

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